Realitaeten-Bureau Bureau

Susanne Schardt, M.A.

Susanne SchardtSusanne Schardt studierte Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie, Historische Ethnologie und Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Nachdem sie ihr Studium im Jahre 1989 mit ihrer Magisterarbeit zum Thema „Übersetzen als interkulturelle Vermittlung“ abschloss, arbeitete sie von 1991 bis 1993 beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main. Dort war sie unter anderem für die drogenpolitische Beratung von Kommunen verantwortlich. Von 1993 bis 2001 war sie Geschäftsführerin des europäischen Städtenetzwerkes „European Cities on Drug Policy (ECDP)“.

Während ihres Studiums arbeitete Susanne Schardt als Moderatorin für „Schüler Express“ und „Ferienkalender“ beim ZDF und machte 1986 bis 1987 eine Ausbildung als Synchrontexterin in Berlin. Bis 1990 arbeitete sie als freie Übersetzerin von Filmen und Drehbüchern in Berlin und Frankfurt. In den Jahren 2000 bis 2002 war Susanne Schardt als freie Beraterin unter anderem für die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, GTZ (heute Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, GIZ) in Venezuela, Indien und Elfenbeinküste tätig. Von 2002 bis 2006 war sie stellvetretende Programmleiterin des Sektorvorhabens "Entwicklungsorientierte Drogenpolitik" der GIZ und dort vor allem für die Bereiche Harm Reduction und Suchtprävention verantwortlich. Seit 2002 ist sie Autorin für den "Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG" und seit 2006 für die "Gesellschaft für Wirtschaftsinformation GmbH & Co. OHG, GWI" zu Themenbereichen wie Teammanagement und Jobzufriedenheit.

Im Jahre 2001 gründete sie Realitäten Bureau und ist freie Gutachterin für die Themenbereiche Drogen und HIV/AIDS, Jugendförderung und kommunale Agenda-Prozesse. Projektberatungen, Evaluierungen und Trainingsworkshops haben Susanne Schardt schon in viele Länder auf allen Kontinenten geführt.

In ihrem "zweiten Leben" entwirft und fertigt Susanne Schardt außerdem Schmuck unter dem Label "Sweet Nothings".

Peter Klös, M.A.

Susanne SchardtNach der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter / Stahlbetonbauer studierte Klös Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Pädagogik und Politologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, Abschluss 2001 als Magister Artium. Zurzeit schreibt er seine Dissertation „Humanökologie. Zur Entstehungsgeschichte, Karriere und Perspektive eines theoretischen Konzepts“. Während des Studiums arbeitete Klös in verschiedenen Forschungsprojekten über interkulturelle Themen: Z.B. recherchierte er für das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main über Verpackungen in verschiedenen Völkern.

Bei der MANIFESTA 4, Biennale zeitgenössischer Kunst in Frankfurt am Main“ leitete er das Projekt „Der aufgearbeitete Ort – Orientierungen im Stadtraum Frankfurt“ und war als Autor tätig. Vom Wintersemester 2003/04 bis September 2005 war er mitverantwortlicher Projektleiter im Forschungsprojekt "Frankfurt von außen" am Institut für Kulturanthropologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.

Im Jahre 2004 führte ihn eine Vortragsreise zum Thema „inter-kulturelles Verstehen“ auf die Philippinen. Im Jahr 2005 wurde Peter Klös Teammitglied bei Realitäten Bureau und bearbeitet hier vor allem interkulturelle Themen. Von 2005 bis 2009 war Peter Klös Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Erfurt. Seit April 2007 ist er Herausgeber der Reihe "Lebenswelten" im Paulo Freire Verlag Oldenburg.

 

Patricia Kramarz, M.Sc.

Patricia Kramarz ist Diplom Sozialarbeiterin (Fachhochschule Frankfurt am Main) und hat einen Master of Science in International Health (Charité Berlin, tropEd) und mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich HIV und der Drogen- und Suchthilfe. Sie arbeitete 14 Jahre als Sozialarbeiterin in Deutschland, überwiegend in Angeboten für Menschen, die Drogen gebrauchen (insbesondere junge Menschen) und für Sexarbeiterinnen.

Von 2007 bis 2014 arbeitete Patricia Kramarz bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Beraterin für den Bereich HIV und Drogen/Harm Reduction. Sie war unter anderem für das Public Private Partnership Projekt zur Methadon Substitution zuständig, das von 2007 bis 2010 in den Ländern Nepal, Indien, Malaysia, Tadschikistan, Kirgisistan und Kasachstan tätig war. Von 2011 bis 2014 leitete sie das GIZ Harm Reduction Projekt in Nepal, das die nepalesische Regierung dabei unterstützt ein nationales Substitutionsprogramm aufzubauen. Seit Juli 2014 unterstützt sie das Projekt als freie Beraterin von Berlin aus. Seit 2016 arbeitet Patricia Kramarz als internationale Gutachterin für den Bereich Harm Reduction und seit Ende 2015 gehört sie zum Team des Realitäten Bureau.

 

Jörg Schmidtmann

Jörg Schmidtmann Jörg Schmidtmann ist Diplom Sozialpädagoge (FH) und systemischer Suchttherapeut. Von 1992 bis 1998 arbeitete er in unterschiedlichen Bereichen der Suchthilfe. Seit 1999 ist er Leiter der betreuten Wohngemeinschaft für substituierte Langzeitdrogengebraucher "Rotlintstraße" des Vereins Integrative Drogenhilfe e.V. in Frankfurt am Main. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Vorbereitungskurse und Schulungen für Medizinisch Psychologische Untersuchungen (MPU). Diese veranstaltet er bereits seit fast 20 Jahren individuell in Form von Wochenendseminaren oder Einzelgesprächen. Jörg Schmidtmann ist darüber hinaus Schuldnerberater für Drogenabhängige und Ausbilder für ehrenamtliche Suchtkrankenhelfer. Seit 2006 gehört er zum Team des Realitäten Bureau und arbeitet in den Bereichen Suchtberatung am Arbeitsplatz und MPU Vorbereitung.

 

Michael Tuchert

Michael Tuchert ist Diplom Sozialarbeiter und arbeitet seit über 20 Jahren in der Drogenhilfe. Seit 2012 ist er gesetzlicher Betreuer von psychisch Erkrankten. Bevor er 1991 sein Studium der Sozialarbeit aufnahm, hat er bereits als gelernter Hotelfachmann in diversen Hotels im In- und Ausland – vor allem in Asien – im Bereich „Food and Beverage“ gearbeitet und dort auch interkulturelle Erfahrungen gesammelt. Michael Tuchert war 15 Jahre lang Leiter der größten integrierten Drogenhilfeeinrichtung Europas, „EASTSIDE“ - eine Einrichtung des Vereins „Integrative Drogenhilfe e.V.“ in Frankfurt am Main. Im Jahre 1995 machte Michael Tuchert eine Zusatzausbildung als REFA-Organisator mit den Schwerpunkten Organisation, Datenermittlung, Projektmanagement in Organisationsvorhaben, Führung und Zusammenarbeit, Arbeitsrecht, Qualitätsmanagement und Organisationsuntersuchung. Seit 2004 ist er auch Sozialbetriebswirt. Darüber hinaus hat er eine Ausbildung in „Motivational Interviewing“ und ist seit 2004 auch Trainer in „KISS“, einem verhaltenstherapeutischen Selbstmanagement-Programm zur gezielten Konsumreduktion illegaler Drogen. Michael Tuchert gehört seit 2009 zum Team von Realitäten Bureau und bietet Einzelfallberatung bei Krisen und Sucht am Arbeitsplatz.

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