Realitaeten-Bureau

Harm Reduction in Thailand

Realitäten Bureau unterstützt Umstrukturierung und Capacity Building für Drogenhilfeeinrichtungen

In Thailand werden Harm Reduction Angebote für Menschen, die Drogen injizieren (PWID) im Rahmen des STAR-Programms aus dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM) finanziert. Auswertungen des STAR-Programms ergaben jedoch, dass nur 63% der Zielgruppe erreicht und nur 49% davon auf HIV und Hepatitis getestet wurden. Patricia Kramarz und Susanne Schardt vom Realitäten Bureau unterstützen die Raks Thai Foundation, OZONE und das Thai Drug Users Network in einem Prozess, der ihre Leistung und Effektivität verbessern soll. Hierbei wird zunächst eine Situationsanalyse durchgeführt, um aktuelle Bedarfe und Schwachstellen im Programm zu identifizieren. Basierend darauf sollen Strategien und Kapazitäten in den drei Regionen des Landes verbessert werden.

Als ersten Schritt in diesem Prozess hat Susanne Schardt im Februar einen Trainings-workshop mit mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der drei Organisationen durchgeführt. Dieser umfasste Methoden und Tools für eine Situationsanalyse, die von den Drogenhilfeeinrichtungen in den kommenden Wochen in ihren Servicebereichen durchgeführt werden soll. Ergebnisse der Analyse bilden die Grundlage für Empfehlungen zur Verbesserung des Servicepakets für PWID und notwendige Umstrukturierungen (Reprogramming). Außerdem wird auf Grundlage einer Bedarfsanalyse ein Plan zum Aufbau von Kapazitäten in den Einrichtungen entwickelt, der im Laufe des Jahres umgesetzt werden soll. Bis 2020 wollen die Raks Thai Foundation und ihre Partner mehr HIV-Tests für PWID anbieten und neue vulnerable Zielgruppen erreichen - vor allem junge Drogengebraucher und Frauen, die Drogen konsumieren.

Fortbildung von Ärzten in Usbekistan

Susanne Schardt auf Prüfmission

Usbekistan befindet sich derzeit in einem Transformationsprozess. Der neue Präsident Shavkat Mirziyoyev hat zahlreiche Reformen und Veränderungen angestoßen. Unter anderem auch eine Reform des Gesundheitssystems. Die GIZ unterstützt seit Jahren den Einsatz von minimal-invasiven und modernen bildgebenden Geräten im öffentlichen Gesundheitswesen des Landes und bildet medizinisches, pflegerisches und technisches Personal in einem sicheren Umgang mit diesen Geräten fort. So können vor allem in der Mutter-Kind-Gesundheit und Pädiatrie wesentliche Fortschritte gemacht werden. Ab April 2019 soll die Aus- und Fortbildung in diesem Bereich systematisiert und die Verbindung von Theorie und Praxis mt Unterstützung der GIZ und KFW intensiviert werden. Susanne Schardt hat im Aufrag der GIZ eine Prüfmission in Usbekistan durchgeführt und wird das Vorhaben bei der Formulierung eines Agebotes an das BMZ unterstützen und beraten.

Projektmanagement in der Entwicklungsarbeit

Ein Seminar am Colegio de San Louis Potosi in Mexiko

Im September 2017 führte Birgit Stanzel ein Block-seminar am Colegio de San Louis Potosi durch. Es besteht aus drei Kursmodulen von je fünf Stunden. Ausgehend von der Theorie, dass jedes Projekt eine immer wiederkehrende Abfolge von aufeinander aufbauenden Aktionen ist - und damit ein Verän-derungsprozess -, werden zunächst verschiedene Modelle der partizipativen und kreativen Projekt-entwicklung und des Projektmanagements vorgestellt. Zugleich werden Methoden und Instrumente diskutiert, die diese Prozesse erleichtern können. Jedes Modul baut auf den Lernprozessen und gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen der Teilnehmer während der vorangegangenen Module auf. Obwohl die Methoden und Instrumente für persönliche, berufliche, kaufmännische und soziale Projekte gleichermaßen angewandt werden können, legt Birgit Stanzel ihren Schwerpunkt auf Projekte zur Förderung sozialen Zusammenhalts und der Partizipation. Hier werden von den Seminarteilnehmern auch eigene Projektideen entwickelt und bewertet.

Informationen zum Seminar (spanisch) >>>>

Opioid Substitution in Nepal

Lernerfahrungen beim Aufbau eines nationalen Programms

Die German Health Practice Collection (GHPC) auf den Webseiten des BMZ hat eine Fallstudie veröffentlicht, die Erfahrungen beim Aufbau des nationalen Substitutionsprogramms in Nepal aufbereitet. Die nepalesische Regierung hat diesen Aufbau-Prozess zusammen mit nepalesischen Nicht-Regierungsorganisationen durchgeführt und wurde durch das GZ Harm Reduction Projekt in Nepal - unter der Leitung unseres Teammitglieds Patricia Kramarz - sowie durch andere internationale Entwicklungspartner unterstützt.

Die Publikation finden Sie auf der GHPC Webseite

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Schön ist das nicht! - Aus dem Alltag der ambulanten Pflege

das aktuelle Buch von Peter Klös und Bernard Simon

Hässlichkeit, Krankheit und das Alter mit seinen dazugehörenden Krankheiten zählen zu den Tabus der modernen Gesellschaft. Alt sein, krank sein finden in unserer modernen Welt keine Lobby und keine Fürsprache. Alter, das ist verbunden mit Kosten, die die Jüngeren tragen müssen. Alter, das ist eine Belastung. Und zwar nicht nur für die, die selbst alt sind, sondern auch für jene, die sich nicht vorstellen können, irgendwann einmal alt zu sein. Die Fülle an erheiternden und traurigen Geschichten, die im pflegenden Umgang mit alten Menschen entstehen, haben die Autoren Peter Klös und Bernard Simon zur Veröffentlichung eines – natürlich nur kleinen - Teils ihrer Alltagserfahrungen motiviert.

In diesem Buch wird ein praxisnaher Einblick in die Realität mobiler Altenpflege im Deutschland des Jahres 2015 eröffnet. In Form von siebzehn Porträts wird ein vielschichtiges Bild der Situation von Gepflegten und Pflegenden gezeichnet. Eingerahmt wird dieses Bild von zusätzlichen Kapiteln, die porträtübergreifend die lebensweltlichen Aspekte der Altenpflege thematisieren. So entsteht ein Kontext, der von den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen über berufliche Perspektiven und soziale Anerkennung bis zu verwaltungstechnischen und betriebswirtschaftlichen Erfahrungen der mobilen Altenpflege reicht.

Erschienen ist das Buch in der Reihe "Lebenswelten" des Paolo Freire Verlags

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10 Jahre HIV-Prävention in der Ukraine

ein Überblick über 10 Jahre Beratung für die GIZ in der Ukraine

Die Ukraine ist seit Jahren von einer der am stärksten wachsenden Epidemien in Europa betroffen. Mehr als 200.000 Menschen leben mit dem HI Virus und ofizielle Statistiken gehen davon aus, dass jeden Tag 57 neue HIV-Diagnosen gestellt werden. Dabei wird vermutet, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich wesentlich größer ist. Die GIZ hat deshalb schon im Jahr 2008 mit der Unterstützung der nationalen Präventionskampagne begonnen, das nach dem Vorbild der deutschen BZgA-Kampagne "Gib AIDS keine Chance" in der Ukraine durchgeführt wird. Das Vorhaben der GIZ, das Susanne Schardt schon seit vielen Jahren fachlich beraten hat, begleitet und unterstützt außerdem die Gesundheitsreform im Land.

Realitäten Bureau hat eine Dokumentation der verschiedenen Maßnahmen und Kampagnenelemente zusammengestellt, die Sie hier herunterladen können:

10 Jahre HIV-Prävention in der Ukraine (Deutsch)  >>>>

Studienreisen und Informationsbesuche

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Beratung für Führungskräfte

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